Elektromobilität

Wissen im Überblick

 

E-Wissen

Durch Elektromobilität wird in Zukunft vieles im Alltag einfacher intelligenter und nachhaltiger.

Wussten Sie, dass Sie in nur circa 30 Minuten ein Elektrofahrzeug von 5% auf bis zu 80% laden1 können? Gerade bei Langstrecken ist die Fähigkeit besonders schnell zu laden für ein batteriebetriebenes Fahrzeug von hoher Bedeutung. Der Audi e-tron und der Audi e-tron Sportback ermöglichen kurze Ladestopps, weil sie die max. Ladeleistung von 150 kW bis zu 80 % der Batteriefüllstände (SOC) halten können. Alle vollelektrischen Audi-Modelle benötigen an einer High-Power-Charging (HPC)-Säule für eine übliche Ladung von 5 % auf 80 % nur circa 30 Minuten1. Will man hingegen die Batterie auf 100 % füllen, um die max. Reichweite ausschöpfen zu können, werden wegen des ausgeklügelten Batteriemanagementsystems nur weitere 20 Minuten benötigt.

 

Trotzdem muss sie sich noch einigen Vorurteilen stellen. Die meisten sind aufgrund der großen Fortschritte unserer Technologie schon veraltet.

 

 

Die Batterie hält nicht lange.

Wie lange die Batterie Ihres Elektroautos tatsächlich hält, hängt auch von der Frequenz des Auf- und Entladens ab. Volkswagen, Audi und ŠKODA geben Ihnen die Garantie, dass die Batterie nach 8 Jahren oder 160.000 km noch mindestens 70% Leistung aufweist.

Laden dauert zu lange.

Wie lange Sie für eine vollständige Ladung brauchen, hängt von der Ladestation ab. Zu Hause können Sie Ihr Elektrofahrzeug jede Nacht mit 11 kW vollladen². An den öffentlichen Schnellladestationen von IONITY lädt Ihre Batterie aufgrund der höheren Ladeleistung noch schneller. Ein konkretes Beispiel: Mit dem Audi e-tron und dem Audi e-tron Sportback werden Ihnen kurze Ladestopps ermöglicht, da Sie die Batterie in circa 30 Minuten2 von 5% auf 80% an einer High-Power-Charging-Säule (HPC) aufladen können. Dabei nutzt der e-tron 55 eine Ladeleistung von bis zu 150 kW2. Möchten Sie die Batterie auf 100% füllen, um wieder die maximale Reichweite ausschöpfen zu können, werden wegen des ausgeklügelten Batteriemanagementsystems nur weitere 20 Minuten benötigt. Einen Vergleich der Ladezyklen aller aktuellen Elektrofahrzeuge finden Sie hier.

 

Elektroautos sind teuer.

Der Anschaffungspreis ist tatsächlich noch höher als bei einem vergleichbaren Verbenner. Grund sind die Herstellungskosten der Batterie. Förderprämien, Steuervorteile sowie niedrigere Verbrauchskosten und die weniger wartungsintensive Technik der Elektrofahrzeuge gleichen die Mehrkosten über längere Zeit wieder aus. Der "Total Cost of Ownership" (Gesamtkosten des Betriebs) liegt schon heute unter der von konventionellen Verbrennungsmotoren. Mehr Informationen zu aktuellen Förderprogrammen des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle finden Sie hier.

Elektroautos haben keine große Reichweite.

Eines der häufigsten Vorurteile ist, dass die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu gering ist. Dabei ist das längst überholt. Denn mit den neuen Elektroautos der ID. Familie auf Basis des Modularen E-Antriebsbaukastens (MEB) sind Reichweiten von 330 bis über 550 km im WLTP3 realisierbar – abhängig von Batteriegröße, Bereifung und Bodystyle des jeweiligen Fahrzeugs. Der ŠKODA CITIGOe iV bietet eine Reichweite von bis zu 258km, der Audi e-tron bis zu 436km3.

Es gibt zu wenig Ladestationen.

Am bequemsten ist die Aufladung Ihres Fahrzeugs zu Hause. Laden Sie das Auto über Nacht per Wallbox, können Sie mit vollständig geladener Batterie in den nächsten Tag starten. Unterwegs finden Sie in vielen Parkhäusern und auf einigen Parkplätzen Ladestationen.

Auch auf langen Strecken wird das Tanken in Zukunft immer bequemer. Dieses Thema greift das Joint-Venture der deutschen Autoindustrie und Ford „IONITY“ an. Ein dichtes Netz von Schnellladestationen an Hauptverkehrsachsen und Autobahnen Europas ist das Ziel. Circa 400 von diesen Ladestationen sind bereits in Betrieb.

Eine Übersicht der öffentlichen Ladestationen in Ihrer Umgebung finden Sie hier.

Ein Elektroauto zu Hause aufzuladen, ist ziemlich kompliziert.

Sie brauchen nur Ladekabel und Stromanschluss.

Der einfachste Weg, morgens mit einem voll aufgeladenen Elektrofahrzeug in den Tag zu starten, ist eine Ladestation vor der eigenen Haustür. Das ist nicht nur eine Option für Hausbesitzer, sondern auch für Garagen von Mehrfamilienhäusern. Hier können Sie nämlich eine sogenannte Wallbox installieren und brauchen nur das Ladekabel an Ihr Elektroauto anschließen. Sie können natürlich auch das mitgelieferte Kabel zum Aufladen nutzen. Dauert zwar etwas länger, funktioniert aber genauso einfach.
 

Technische Grundlagen

 

Batterie 
Die Batterie ist das „Herzstück“ eines Elektroautos und wesentlich für Reichweite und Preis verantwortlich. Die Batterietechnologie hat in den vergangenen Jahren große Entwicklungssprünge gemacht. Die Energiedichte der Batterien hat sich fast verdoppelt und das bei deutlich sinkenden Preisen. D.h., der Verbraucher bekommt heute für das gleiche Geld deutlich mehr Leistung bei weniger Gewicht für die Batterien. Reine Elektroautos haben heute eine Batteriekapazität zwischen 14,5 kWh und 100 kWh und ermöglichen damit Reichweiten zwischen 100 km und über 600 km. Die Leistung und damit Reichweite einer Batterie ist jedoch u.a. stark von der Temperatur abhängig. Am besten funktionieren die elektrochemischen Prozesse der Batterie bei einer Außentemperatur von ca. 20-25°C. Mit sinkender und steigender Temperatur nehmen sie ab. Neben der Energiedichte gibt es noch weitere Anforderungen. Die Batterie sollte möglichst leicht sein. Ein hohes Gewicht erhöht den Energieverbrauch und verringert die Reichweite. Außerdem muss die Batterie viele Ladezyklen ermöglichen, damit die Batterie langsamer altert. Denn durch die Ladezyklen verliert die Batterie schrittweise an Kapazität. Allerdings geben die Hersteller in der Regel 8-10 Jahre bzw. 100.000-160.000 km Garantie auf die Batterie. Das bedeutet, dass die Kapazität der Batterie innerhalb dieser Zeit i.d.R. nicht unterhalb von 75 % des Ausgangswert fallen darf.

 

 

 

 

Arten von Elektroautos
Reine Elektroautos (Battery Electric Vehicle (BEV) haben keinen Verbrennungsmotor und werden nur durch einen Elektromotor angetrieben, der seine Energie über eine Batterie bezieht. Diese wird von außen über das Stromnetz an einer Ladestation, einer Wallbox oder einer Steckdose aufgeladen. 
Plug-in-Hybrid Modelle (PHEV) verbinden die Vorteile von Elektromobilität und klassischen Antriebstechnologien, womit sich ein Fahrzeug auf zwei Arten fortbewegen lässt. Verbaut ist ein elektrischer Antrieb mit einer kompakten Batterie für kurze Strecken und ein zusätzlicher Verbrennungsmotor für längere Distanzen. Wer etwa täglich im Stadtverkehr pendelt, greift bevorzugt auf die Dienste des Elektromotors zurück. Dabei genießen Sie alle Vorteile eines E-Autos. Das Fahrzeug ist im elektrischen Betrieb innen flüsterleise, von außen sind bei höheren Geschwindigkeiten nahezu nur Wind- und Abrollgeräusche wahrnehmbar. Zudem stößt es in diesem Betriebsmodus lokal kein CO₂ aus. Sollte die Aufladung nicht für die Strecke reichen, schaltet sich der Verbrennungsmotor zunächst hinzu und übernimmt anschließend vollständig. Die Reichweite steigert sich damit deutlich. Bei einem Zwischenstopp können Sie wie gewohnt Kraftstoff nachtanken und sofort weiterfahren. Haben Sie etwas mehr Zeit zur Verfügung lassen sich die Akkus alternativ an einer Ladesäule aufladen.

 

Sicherheit
Elektroautos haben keine größeren Sicherheitsrisiken als Verbrenner, sondern andere.
Im Vergleich zu Benzin- oder Diesel-Fahrzeugen besteht keine Brandgefahr bei Verkehrsunfällen durch Kraftstoffaustritt. Allerdings gibt es mögliche Gefahren, die von der Batterie ausgehen. So können bei fehlerhaften Isolierungen elektrische Schläge auftreten, externe Kurzschlüsse zu einer Überhitzung der Batterie führen und bei mechanischer Beschädigung des Batteriegehäuses gasförmige oder flüssige Inhaltsstoffe austreten. Allerdings gibt es auch dem Feld der Sicherheit deutliche Fortschritte. Die geringe Geräuschkulisse bei niedrigen Geschwindigkeiten ist für viele Verkehrsteilnehmer ungewohnt und lässt sie die Fahrzeuge zum Teil später wahrnehmen. Um diesen Gefahren entgegenzuwirken, gibt es international festgelegte Sicherheitsstandards, die das Gefahrenpotenzial minimieren.

 

Private Ladeinfrastruktur
Es wird empfohlen, eine sogenannte Wallbox zum Laden der Pkw zu verwenden. Diese sind speziell für das Laden von Elektrofahrzeugen entwickelt und bieten ein hohes Maß an elektrischer Sicherheit, Schutz vor Überlastung und Manipulation durch Dritte. Wallboxen gibt es von verschiedenen Herstellern in unterschiedlichen Ausführungen mit Ladeleistungen von 3,7 kW bis 22 kW. Wichtig: Bei Ladeleistungen über 12 kW muss die Lademöglichkeit beim Netzbetreiber angemeldet und genehmigt werden. Die Kosten für eine Wallbox liegen je nach Modell, Liefer- und Funktionsumfang zwischen 200 € und 3.000 €.

Eine Beratung bzw. eine Überprüfung Ihrer häuslichen Ladesituation durch einen qualifizierten Elektroinstallateur können wir Ihnen durch unseren Kooperationspartner "The Mobility House" ermöglichen. Für Sie als Audi-Kunde betragen die Kosten für einen Home Check durch einen qualifizierten Elektroinstallateur bei Ihnen vor Ort 178,50 € (inkl. USt.). Ab sofort übernehmen wir zudem für Audi e-tron Kunden (GEN*** und GEA***) die Kosten des Home Checks.  Alle Informationen zur Aktion finden Sie unten in den Aktionskriterien. Bitte verwenden Sie zur Bestellung des Home Checks für den Audi e-tron das folgende Formular. Aktionskriterien und Formular finden Sie hier.

Reichweite? Ladevorgang? Passt ein Elektroauto zu mir?


Machen Sie sich noch heute ein Bild von Ihren Möglichkeiten rund um die Elektromobilität!

1 Die Ladedauer der Batterie kann in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren wie z. B. der Umgebungstemperatur, der Verwendung anderer landesspezifischer Stecker und der Nutzung der Vorkonditionierungsfunktion (z. B. einer ferngesteuerten Klimatisierung des Fahrzeugs) variieren.
2 Die Dauer bis zum vollständigen Laden deiner Batterie hängt beim AC-Laden (einphasig oder dreiphasig) wie beim DC-Laden (aktuell 50kW bis über 100 kW) von der Leistung der Ladeinfrastruktur, aber vor allem auch dem Ladezustand deiner Batterie und den Außentemperaturen ab. Generell empfiehlt sich zur Optimierung der Lebensdauer der Batterie, diese nicht immer komplett vollzuladen.
3 Prognosereichweite für das Durchfahren der Zyklen nach der Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure (WLTP) auf dem Rollenprüfstand (kein Serienstand). WLTP-Reichweitenwerte für Serienfahrzeuge können ausstattungsbedingt abweichen. Die tatsächliche Reichweite weicht in der Praxis abhängig von Fahrstil, Geschwindigkeit, Einsatz von Komfort-/Nebenverbrauchern, Außentemperatur, Anzahl Mitfahrer/Zuladung, und Topografie ab.

FLEET.BUSINESS FRANKFURT, 27.05.2020