LIEFERKETTENPROBLEME

Lieferverzug bei Neuwagen

Lieferkettenprobleme | Halbleiter-Engpass

Lieferverzug und Verfügbarkeit bei Neuwagen

Aktuelle Situation

Hinter uns liegen zwei harte Jahre mit der Corona-Pandemie, nicht nur in der Automobilindustrie. Wir alle haben uns nichts sehnlicher gewünscht, als zum „Normalzustand“ zurückkehren zu können. Doch die Herausforderungen halten an: Die eingeschränkte Liefersituation bei Halbleitern auf dem Weltmarkt sorgt leider weiterhin herstellerübergreifend für erhebliche Störungen in der weltweiten Fahrzeug-Produktion.

Sie und wir erfahren gerade aus erster Hand, dass wir trotz erfreuliche Nachfrage nach unseren Fahrzeugen aktuell nicht in der Verlässlichkeit und Pünktlichkeit bedient werden können, die wir uns vorstellen. Wir können uns dafür bei Ihnen nur entschuldigen und wollen dabei auch ehrlich sein: In den nächsten Monaten wird die Situation leider weiterhin von Unsicherheit geprägt sein. Neben der allgemeinen Halbleiterknappheit erschweren zusätzliche Umstände die reibungslose Aufrechterhaltung der weltweiten Lieferketten. Dazu zählen zum Beispiel globale Maßnahmen und Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, der Krieg in der Ukraine, Extremwetter und seine Folgen.

Produktionsanpassungen an den Standorten sind daher fallweise auch kurzfristig nicht auszuschließen. Die Hersteller analysieren die Situation permanent und stimmen sich eng mit Zulieferern und Spediteuren sowie innerhalb des Volkswagen Konzerns ab. Das Ziel ist, Engpässe so schnell wie möglich zu beheben und im Jahresverlauf nicht gebaute Fahrzeuge weitestgehend aufzuholen. Wir gehen jedoch davon aus, dass die Versorgungslage in den kommenden Monaten angespannt bleiben wird.

FAQ

Warum ist der Audi e-tron nicht mehr bestellbar?

Der Audi e-tron hat als Pionier der Elektrifizierung des Audi-Produktportfolios überzeugt und eine durchgängig positive Kundenresonanz. Aufgrund der äußerst guten Nachfrage ist das Produktionsvolumen für den Audi e-tron für das Jahr 2022 ausgeschöpft. Um ihnen gegenüber transparent zu sein, hat Audi einen Ausverkauf kommuniziert, um eine verlässliche Planbarkeit zu garantieren.

Welche Alternativen gibt es?

Sie können aus einem vielfältigen Portfolio wählen und sich zwischen vollelektrischen Modellen wie dem Audi Q4 e-tron und dem Audi e-tron GT sowie unseren vielfältigen Modellen mit Verbrenner-Antrieb entscheiden.

Wie glaubwürdig ist Ihre viel propagierte Transformation zur Elektromobilität?

PHEVs und e-tron sind nicht bestellbar, Q4 e-tron mit Lieferzeiten von mindestens 18 Monaten nicht erhältlich und der e-tron GT für die breite Zielgruppe nicht bezahlbar?

Audi bekennt sich klar zur Elektromobilität: Die Zukunft ist elektrisch. E-Antriebe sind der effizienteste Weg zur Dekarbonisierung, daher verfolgt Audi eine konsequente E-Roadmap: Wir planen bis 2026 ein Portfolio von mehr als 20 BEVs und in 2027 BEV in allen Kernsegmenten zu haben. Dafür investieren wir bis 2026 rund 18 Milliarden Euro für Elektrifizierung und Hybridisierung.

Wir freuen uns sehr, wie gut diese konsequente Transformation hin zur Elektromobilität bei Ihnen ankommt. Die Nachfrage nach unseren Elektromodellen ist sehr erfreulich, der Bestellbestand auf historisch höchstem Niveau. Leider sorgen die eingeschränkte Liefersituation bei Halbleitern sowie weitere Herausforderungen in den Lieferketten auf dem Weltmarkt weiterhin herstellerübergreifend für Störungen in der weltweiten Fahrzeug-Produktion. Aufgrund dieser Kombination haben wir das verfügbare Produktionsvolumen für 2022 z. B. beim Audi e-tron und den PHEV-Modellen bereits ausgeschöpft. Wir und Audi können uns dafür nur entschuldigen. Vertriebs- und Produktionsteam arbeiten gemeinsam daran, das Angebot so bald wie möglich wieder öffnen zu können. Mit der anstehenden Produktaufwertung des Audi e-tron werden beispielsweise diese Modelle im vierten Quartal wieder voll verfügbar sein.

Halbleiter und Kabelbäume knapp

Die Produktion neuer Fahrzeuge gerät wegen fehlender Bauteile ins Stocken.

Die Lieferung des Neuwagens dauert derzeit oft lange, denn Halbleiter sind weiter Mangelware. Der Konflikt in der Ukraine bremst die Fahrzeugproduktion zusätzlich aus.

  • Moderne Autos sind auf Halbleiter angewiesen
  • Kabelbäume können nicht nachträglich eingebaut werden
  • Engpässe als Folge der Corona-Pandemie

Derzeit verzögert sich die Auslieferung vieler Neuwagen auf unbestimmte Zeit.

Der Grund: Nachdem sich die Autoindustrie von der Corona-Krise teilweise erholt hat, droht neben den Chipengpässen nun auch Knappheit bei Kabelbäumen – Millionen Autos können wegen fehlender Bauteile nicht rechtzeitig gebaut werden. 

Kabelbaumproduktion gedrosselt

Der Krieg in der Ukraine bremst die Fahrzeugproduktion aus. Fahrzeughersteller müssen wegen fehlender Teile von Zulieferern aus dem Kriegsgebiet ihre Produktion drosseln. Dabei geht es vor allem um Kabelbäume, bei denen sich der Westen der Ukraine zu einem wichtigen Produktionsstandort entwickelt hat. Es kann dauern, bis Werke an anderen Standorten die Arbeit der ukrainischen Fabriken übernehmen können.

Kabelbäume gehören zu den Bauteilen, die ganz zu Beginn benötigt werden, wenn ein Auto gebaut wird. Fehlen sie, steht die gesamte Produktion still, denn sie können nicht nachgerüstet werden. Halbleiter können häufig auch erst zu einem späteren Zeitpunkt eingebaut werden.

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